Ich weiss, ich hab gesagt, ich will momentan keinen Freund und das wird sich auch nicht ändern, aber es schmerzt manchmal die zweite Wahl zu sein. Ein erstes Mal macht es mir nichts aus, ein zweites Mal kann ich es gut ertragen, aber ein drittes Mal... In gewisser Weise spielen sie mit mir, manchmal, und ich ärgere mich selbst darüber, dass sie dazu überhaupt die Möglichkeit haben. Sie flirten mit mir, laden mich auf ein Date ein und am Schluss erzählen sie mir von der einen, die sie total glücklich macht und mit der sie hoffentlich bald zusammenkommen. Vielleicht ist es ja auch meine Schuld. Ich bleibe distanziert, lasse sie nicht nahe genug an mich heran, ich will nicht, dass sie sich Hoffnungen machen und ich sie nachher abblitzen lasse, weil ich mich einfach auf nichts halbpatziges mehr einlassen will. Vielleicht fassen sie das falsch auf und suchen sich deshalb wen anders.
Aber was auch immer der Grund dafür ist, es tut einfach weh, auch wenn man weiss, dass schlussendlich nichts daraus geworden wäre, einfach, weil man immer wieder den Beweis hat, dass es Leute gibt, die immer besser, wertvoller und wichtiger sein werden, jetzt schon, es gibt niemanden, der mal sagen würde, ich warte, ich kämpfe, ich bleibe dabei.
Ja, dieser jemand wird irgendwann mal meinen Weg kreuzen, und jetzt, da ich keinen Liebeskummer mehr habe, wird die Sehnsucht wieder stärker, aber das Warten fällt wie immer schwer und vielleicht könnte einfach mal einer von ihnen Herz beweisen und sich nicht gleich wieder eine viel bessere suchen.
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Montag, 24. Juni 2013
Sonntag, 9. Juni 2013
Third time lucky
Ich hatte bis jetzt 3 Beziehungen. Eineinhalb davon waren gut. Drei Viertel der Ersten, ein Viertel der Zweiten und die ganze Dritte. Aber jede einzelne war nicht real. Es waren kindische Phantasien und erste kleine Gefühle, die ich erst entdecken musste, das habe ich immer schon gewusst. Doch hat mich die Gewissheit daran nie davon abgehalten Erfahrungen zu sammeln und Momente zu erleben, aus denen ich lernen konnte. Und genau darum habe ich beschlossen, dass damit jetzt Schluss ist. Ich bin noch zu jung eine ernsthafte Beziehung zu führen. Ich habe noch so viel vor mir, was ich allein schaffen muss. Ich werde mich nicht schon wieder an jemanden binden, kaum habe ich mich von meiner Familie losgemacht. Ich habe noch alle Zeit der Welt.
Die nächste Beziehung soll richtig sein, auch wenn ich noch ein Zeitchen darauf warten muss. Es soll jemand sein, in den ich mich verliebe, weil ich mich genau in diese und keine andere Person verlieben will. Das vierte Mal mache ich es richtig.
Die nächste Beziehung soll richtig sein, auch wenn ich noch ein Zeitchen darauf warten muss. Es soll jemand sein, in den ich mich verliebe, weil ich mich genau in diese und keine andere Person verlieben will. Das vierte Mal mache ich es richtig.
Samstag, 4. Mai 2013
found something
Hey guys
Ratet mal, was ich gefunden habe.
Ok ihr könnt es ja kaum wissen, deshalb verrat ich euch. Einen Song. Einen alten Song. Einen alten Song von mir. Ich hab ihn jetzt erst mal aufm Handy aufgenommen und ich muss sagen die Qualität ist wirklich grottenschlecht. Es verzieht meine Stimme, im Vergleich zum Piano ist diese noch viel zu Laut, es ist n bisschen langsam, es rauscht ganz doof und die Hintergrundgeräusche sind auch nicht toll, aber ich wollte ihn euch trotzdem mal zeigen, einfach, weil er mir sehr viel bedeutet.
Er ist nicht mal ganz fertig. Es sind lediglich 2. Strophe und zwei unterschiedliche Refrains. Nicht mal ne Bridge oder n Coda ist mir eingefallen.
Ich werd ohnehin sobald wie möglich ein paar meiner Songs professioneller Aufnehmen, aber im Moment fehlt mir die Zeit und das Wissen, deshalb muss vorerst dieses Amateurvideo hier genügen.
Wer englisch kann wird wissen für wen ich ihn geschrieben habe.
Ratet mal, was ich gefunden habe.
Ok ihr könnt es ja kaum wissen, deshalb verrat ich euch. Einen Song. Einen alten Song. Einen alten Song von mir. Ich hab ihn jetzt erst mal aufm Handy aufgenommen und ich muss sagen die Qualität ist wirklich grottenschlecht. Es verzieht meine Stimme, im Vergleich zum Piano ist diese noch viel zu Laut, es ist n bisschen langsam, es rauscht ganz doof und die Hintergrundgeräusche sind auch nicht toll, aber ich wollte ihn euch trotzdem mal zeigen, einfach, weil er mir sehr viel bedeutet.
Er ist nicht mal ganz fertig. Es sind lediglich 2. Strophe und zwei unterschiedliche Refrains. Nicht mal ne Bridge oder n Coda ist mir eingefallen.
Ich werd ohnehin sobald wie möglich ein paar meiner Songs professioneller Aufnehmen, aber im Moment fehlt mir die Zeit und das Wissen, deshalb muss vorerst dieses Amateurvideo hier genügen.
Wer englisch kann wird wissen für wen ich ihn geschrieben habe.
Oh und wisst ihr was, dies ist mein 100. Post. Is ja mal krass. o.O ;P
Mittwoch, 1. Mai 2013
wish
Ich wusste es ja schon. Besser gesagt habe ich es vermutet. Aber jetzt die Gewissheit zu haben, es schwarz auf weiss zu lesen, schmerzt noch viel zu sehr, vor allem, da ich weiss, dass ihr euch schon lange kanntet, dass ihr gute Freunde wart bevor wir uns überhaupt erst kennengelernt haben und dass du das mit uns niemals so aufgeschrieben und damit alles preisgegeben hast.
Würde nicht ihr Name dort stehen, man könnte meinen wir hätten uns nie getrennt. Es sind die selben Worte, wahrscheinlich die selben Gefühle dahinter.
Ich bin dir nicht böse. Das war ich. Obwohl ich keinen Grund dazu hatte. Aber du musstest weitergehen. Ich muss weitergehen und doch, in einem winzigen Teil meines Herzens beginne ich mich an ihre Stelle zu wünschen.
Würde nicht ihr Name dort stehen, man könnte meinen wir hätten uns nie getrennt. Es sind die selben Worte, wahrscheinlich die selben Gefühle dahinter.
Ich bin dir nicht böse. Das war ich. Obwohl ich keinen Grund dazu hatte. Aber du musstest weitergehen. Ich muss weitergehen und doch, in einem winzigen Teil meines Herzens beginne ich mich an ihre Stelle zu wünschen.
Samstag, 27. April 2013
New one
Soso? Eine neue. Aha. Bist du also über mich hinweg. Nun absolut. Definitiv. Zu 100 %.
Nichts mehr lässt darauf schliessen, dass es mal ein Wir gab. Jetzt zählt das Ihr. Scheint so, als ob du mich vergessen hättest. Eine andere hat meinen Platz.
Bin ich denn jemand, den man einfach schnell mal beiseite schieben und vergessen kann. Mag deine Familie sie genau so wie mich? Vielleicht noch mehr? Sprichst du mit ihr jetzt genauso über deine Ex, wie du es bei mir getan hast?
Hab ich denn mehr geliebt? Hab ich denn mehr von mir gegeben?
Es wird mir jetzt klar. Ja.
Aber das ist egal. Es spielt keine Rolle mehr. Es ist Geschichte.
Ich wünsche euch Glück. Nicht aus ganzem Herzen, dazu bin ich noch nicht imstande, aber ich werde es bald sein.
Wenn du mich komplett vergessen kannst, werde ich es zumindest endlich teilweise schaffen. Und glaub mir, ich werde nicht nur die schlechten Dinge vergessen.
Dienstag, 16. April 2013
try to move on
Etwas in meinem Herzen hat sich verschoben. Nur etwas winzig kleines. Ich hätte es gar nicht gemerkt, hätte ich mich nicht genauestens darauf geachtet.
Vielleicht beginne ich mich von all dem Schmerz zu erholen. Es ist nur so eine kleine Ahnung, aber sie ist da.
Ich beobachte dein Leben immer noch. So ganz aus der Ferne, um mich zu vergewissern, dass es dir gut geht. Und vielleicht hat das ja den Ausschlag gegeben.
Du beginnst dich zu verändern. Hast du mich etwa gebraucht, um nicht zu einem von ihnen zu werden? Hab ich etwa dazu beigetragen, dich in gewisser Weise zu einem besseren Menschen zu machen.
Für kurze Zeit.
Oder kannte ich dich so schlecht, dass ich nicht wusste, wer du wirklich bist.
Ich gehöre nicht mehr zu dir. Ich frage mich, was ich an dir vermisse. Dein altes Ich.
Nicht, dass dein neues Ich schlecht wäre. Aber ich denke du versuchst jemand zu sein, der du nicht bist.
Schmeiss es nicht einfach so hin. Die Vergangenheit ist bedeutend und ich bin immer noch ein Teil davon.
Vielleicht beginne ich mich von all dem Schmerz zu erholen. Es ist nur so eine kleine Ahnung, aber sie ist da.
Ich beobachte dein Leben immer noch. So ganz aus der Ferne, um mich zu vergewissern, dass es dir gut geht. Und vielleicht hat das ja den Ausschlag gegeben.
Du beginnst dich zu verändern. Hast du mich etwa gebraucht, um nicht zu einem von ihnen zu werden? Hab ich etwa dazu beigetragen, dich in gewisser Weise zu einem besseren Menschen zu machen.
Für kurze Zeit.
Oder kannte ich dich so schlecht, dass ich nicht wusste, wer du wirklich bist.
Ich gehöre nicht mehr zu dir. Ich frage mich, was ich an dir vermisse. Dein altes Ich.
Nicht, dass dein neues Ich schlecht wäre. Aber ich denke du versuchst jemand zu sein, der du nicht bist.
Schmeiss es nicht einfach so hin. Die Vergangenheit ist bedeutend und ich bin immer noch ein Teil davon.
Mittwoch, 10. April 2013
not over you
Ich dachte, ich wäre über dich hinweg. Na ja, nicht ganz, ich meine sowas braucht wirklich seine Zeit. Aber ich dachte die Tränennächte und Erinnerungsflashs mitten am Tag wären langsam vorbei. Die Abende an denen ich den Ring hervorhole, um zu spüren, wie es sich anfühlt ihn noch einmal am Finger zu tragen, an denen ich dein Kissen ins Bett mitnehme, nur um zu schauen, ob es vielleicht noch ein kleines bisschen nach dir riecht oder die Tage an denen ich in den Laden gehe, um mir dein Parfüm auf den Mantelkragen zu sprühen, damit ich dich den ganzen Tag bei mir habe, all das wäre vorbei. Dachte ich. Aber ich habe mich geirrt. Die Deja-Vues kommen jetzt erst recht. Wie wenig es doch braucht um all das wieder hervorzuholen. 2 Monate. Hätte ich nicht schon lange weitergehn sollen? Klar es gibt Leute, die trauern Jahre, aber das hier war im Grossen und Ganzen immer noch eine Jugendliebe und ich bin mir ziemlich sicher, du bist schon lange weitergegangen. Ich könnte es auch. Ich könnte jetzt schon einen neuen Freund haben. Er wäre vor meiner Nase. Warum kommen diese Typen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann? Ich will ihn nicht. Noch nicht. Würde ich mit ihm zusammenkommen, wäre es doch nur um diese Gefühle wieder zu erleben. In jemandes Armen einschlafen, beschützt zu werden, Komplimente zu bekommen, die Küsse... Es wäre nicht fair. Aber es ist schwierig die Situation nicht einfach auszunutzen. Meine Erinnerungen könnten leben, mit jemand anderem. Aber wäre das wirklich er? Wirklich ich?
Ps: Tut mir leid in den letzten Tagen waren es ziemlich ähnliche Posts. Es ging immer um ihn. Immer um Liebeskummer. Immer um verlorene Erinnerungen. Aber mir bleiben im Moment nur diese Gedanken. ich brauche sie in gewisser Weise. Ich hoffe ihr versteht das.
Don't forget your dreams, (L)onelygirl
Ps: Tut mir leid in den letzten Tagen waren es ziemlich ähnliche Posts. Es ging immer um ihn. Immer um Liebeskummer. Immer um verlorene Erinnerungen. Aber mir bleiben im Moment nur diese Gedanken. ich brauche sie in gewisser Weise. Ich hoffe ihr versteht das.
Don't forget your dreams, (L)onelygirl
Sonntag, 7. April 2013
in someone else's arms
Ich höre jetzt seit 2 Monaten und 5 Tagen kein einziges Wort mehr von dir. Ich wünsche mir, dass es dir gut geht und doch habe ich Angst. Ich werde eifersüchtig, wenn ich deine Statusmeldungen lese. Als ob du nicht wüsstest, dass ich das tun würde. Sie verwirren mich. In der einen steht, dass du es hasst Single zu sein, in der anderen, dass du glücklich bist. Vermisst du mich jetzt, oder nicht? Du sagst anderen Mädchen bellezza, principessa, die Worte, die du früher mir gesagt hast. Und sie scheinen für dich an Bedeutung verloren zu haben. Die Mädchen sind nicht mit dir zusammen. Sie sind nicht dein. Und trotzdem nennst du sie so. Was soll ich davon halten? Willst du mir zeigen, dass du über mich hinweg bist? Ist das so ne Art falscher Stolz, oder ist es wirklich so? Viel zu viele Fragen. Sie lassen mich einfach nicht in Ruhe. Wärst du hier, könntest du antworten.
Samstag, 6. April 2013
I remember
Ich wünschte du könntest das hier jetzt lesen. Ich wünschte ich könnte dir erzählen, was ich fühle und wie sehr ich mich nach dir sehne. Ich wünschte ich wüsste wies dir geht.
Ich lese alte Nachrichten durch, schaue Bilder an, versuche mich an deinen Duft zu erinnern, an die Momente, die wir hatten und ich schreibe sie auf. Wort für Wort, versuche mich an jedes Detail zu erinnern. Aber an den Rändern verblasst schon alles.. Ich habe Angst, dass bald nichts mehr da sein wird.
So oft reisse ich mir meine Wunden selbst wieder auf, weine mich nachts in den Schlaf und in gewisser Weise tut es gut. Ich dachte erst ich mache es, weil ich mich nach den Schmerzen sehne, damit ich weiss, dass ich nicht aus Stein bin, aber nein. Ich tue es, damit ich nicht vergesse. Und doch wird alles immer blasser.
Und irgendwann wird da nichts mehr sein. Nur noch eine schwarze Leere. Nur noch eine wage Erinnerung, wer du warst. Wer ich war. Wer wir waren.
Ich lese alte Nachrichten durch, schaue Bilder an, versuche mich an deinen Duft zu erinnern, an die Momente, die wir hatten und ich schreibe sie auf. Wort für Wort, versuche mich an jedes Detail zu erinnern. Aber an den Rändern verblasst schon alles.. Ich habe Angst, dass bald nichts mehr da sein wird.
So oft reisse ich mir meine Wunden selbst wieder auf, weine mich nachts in den Schlaf und in gewisser Weise tut es gut. Ich dachte erst ich mache es, weil ich mich nach den Schmerzen sehne, damit ich weiss, dass ich nicht aus Stein bin, aber nein. Ich tue es, damit ich nicht vergesse. Und doch wird alles immer blasser.
Und irgendwann wird da nichts mehr sein. Nur noch eine schwarze Leere. Nur noch eine wage Erinnerung, wer du warst. Wer ich war. Wer wir waren.
Freitag, 22. Februar 2013
heart is breakin' deep inside
So, die Wunden sind zwar nich geheilt (noch lange nich, dazu sind sie viel zu tief) aber sie bluten wenigstens nich mehr. Nein, ich hab mir keine Messer ins Bein gehackt oder so, nur mein Herz is im Arsch.
Ich brachts nich über mich, hier zu schreiben, aber heute hab ich gesehn, dass das Bild, welches anzeigt wie lange wir schon zusammen sind oder waren noch steht. Ich habs gelöscht, aber die Erinnerungen sind geblieben.Viel zu viele Erinnerungen und die schönen überwiegen, was es doppelt so schwer macht zu vergessen.
Hätten wir uns wenigstens im Streit getrennt, dann wärs leichter gewesen. Ich könnte jetzt wütend sein und froh, dass ich dieses "Arschloch" los bin. So wars bei meinem Ex. Aber nich dieses Mal.
Dieses Mal war alles anders.
Ich glaube kaum einer wird verstehen, wieso ich so verletzt bin (zumindest hat sich das so unter meinen Freunden rausgestellt), wenn ich es doch war, die dem Ganzen ein Ende gemacht hat. Aber wenn man einen Menschen liebt, dann muss man manchmal das tun, was richtig is, auch wenns gegen die eigene Hoffnung is. Es hätte nich funktioniert. Und er hat jemanden anders verdient, jemanden, der besser passt, der ihm mehr geben kann.
Es tut verdammt weh, über diese einen Frau zu denken, die besser ist als ich selbst, die das verdient hat, was ich mir so ersehne und von der ER später mal sagen wird: "Bin ich froh, hat mich meine Ex verlassen, sonst hätte ich DICH nie kennengelernt." Und ich weis es. Ich weiss, dass er das eines Tages zu jemanden sagen wird. Dieser Jemand... , das werde nicht ich sein.
Es ist hart auf einen Schlag einfach nichts mehr zu haben und dir bewusst zu sein, dass du selbst dir alles kaputt gemacht hast. Nichts mehr zu hören und zu wissen, dass dieser eine Moment, der sich in deine Gedanken gebrannt hat der letzte war. Das allerletzte Mal, dass du diesen geliebten Menschen gesehen hast.
Sie schaute nur stumm in seine traurigen Augen. "Ich bring dich noch zum Bahnhof", leise, fast unhörbar von ihm. Fragend hielt er ihr den Arm hin. Zögernd hakte sie sich bei ihm unter und musste schwer schlucken. Vor ein paar Minuten war diese Geste noch völlig normal gewesen. Jetzt schien es ihr wie das Ende der Welt. Sie bemerkte nicht mal den Park, den sie vorhin noch so bewundert hatte. "Ich weiss du glaubst mir nicht." Verwundert schaute sie ihn an. "Aber ich verstehe dich. Ich hätte vielleicht nie der Mann sein können, den du verdienst. Und du wärst nicht die Frau, die mich vollkommen verstehen würde." Sie nickte nur niedergeschlagen, konnte nichts sagen, rang kurz nach Luft. Schweigend gingen sie zu den Bahngleisen und bei deren Anblick, drängte sich die Erinnerung an ihren allerersten Abend zusammen förmlich auf. Rasch blinzelte sie die Tränen weg und hoffte er würde nichts bemerken. Jetzt schwach zu werden konnte sie sich nicht erlauben. "Soll ich noch mit dir warten?" Sie konnte es nicht fassen, sogar jetzt war er noch ein totaler Gentleman. "Ich weiss nicht, ob das so ne gute Idee wäre." Ihre Füsse waren plötzlich so interessant. Nein, sie konnte ihn jetzt einfach nicht anschauen. Trotzdem merkte sie, dass er nickte. Sie spürte seine warmen Hände an ihrer Taille und er zog sie zu sich. Er hob ihr Kinn sanft an und sie sah ihn mit schimmernden Tränen in die Augen an. Ein letztes Mal küsste er sie. Sehnsüchtig, traurig. Dann drehte er sich um und ging. Das letzte Mal, das sie in ihn ihrem Leben sehen würde.
Je ne regrette rien!
In love, (L)onelygirl
Ich brachts nich über mich, hier zu schreiben, aber heute hab ich gesehn, dass das Bild, welches anzeigt wie lange wir schon zusammen sind oder waren noch steht. Ich habs gelöscht, aber die Erinnerungen sind geblieben.Viel zu viele Erinnerungen und die schönen überwiegen, was es doppelt so schwer macht zu vergessen.
Hätten wir uns wenigstens im Streit getrennt, dann wärs leichter gewesen. Ich könnte jetzt wütend sein und froh, dass ich dieses "Arschloch" los bin. So wars bei meinem Ex. Aber nich dieses Mal.
Dieses Mal war alles anders.
Ich glaube kaum einer wird verstehen, wieso ich so verletzt bin (zumindest hat sich das so unter meinen Freunden rausgestellt), wenn ich es doch war, die dem Ganzen ein Ende gemacht hat. Aber wenn man einen Menschen liebt, dann muss man manchmal das tun, was richtig is, auch wenns gegen die eigene Hoffnung is. Es hätte nich funktioniert. Und er hat jemanden anders verdient, jemanden, der besser passt, der ihm mehr geben kann.
Es tut verdammt weh, über diese einen Frau zu denken, die besser ist als ich selbst, die das verdient hat, was ich mir so ersehne und von der ER später mal sagen wird: "Bin ich froh, hat mich meine Ex verlassen, sonst hätte ich DICH nie kennengelernt." Und ich weis es. Ich weiss, dass er das eines Tages zu jemanden sagen wird. Dieser Jemand... , das werde nicht ich sein.
Es ist hart auf einen Schlag einfach nichts mehr zu haben und dir bewusst zu sein, dass du selbst dir alles kaputt gemacht hast. Nichts mehr zu hören und zu wissen, dass dieser eine Moment, der sich in deine Gedanken gebrannt hat der letzte war. Das allerletzte Mal, dass du diesen geliebten Menschen gesehen hast.
Sie schaute nur stumm in seine traurigen Augen. "Ich bring dich noch zum Bahnhof", leise, fast unhörbar von ihm. Fragend hielt er ihr den Arm hin. Zögernd hakte sie sich bei ihm unter und musste schwer schlucken. Vor ein paar Minuten war diese Geste noch völlig normal gewesen. Jetzt schien es ihr wie das Ende der Welt. Sie bemerkte nicht mal den Park, den sie vorhin noch so bewundert hatte. "Ich weiss du glaubst mir nicht." Verwundert schaute sie ihn an. "Aber ich verstehe dich. Ich hätte vielleicht nie der Mann sein können, den du verdienst. Und du wärst nicht die Frau, die mich vollkommen verstehen würde." Sie nickte nur niedergeschlagen, konnte nichts sagen, rang kurz nach Luft. Schweigend gingen sie zu den Bahngleisen und bei deren Anblick, drängte sich die Erinnerung an ihren allerersten Abend zusammen förmlich auf. Rasch blinzelte sie die Tränen weg und hoffte er würde nichts bemerken. Jetzt schwach zu werden konnte sie sich nicht erlauben. "Soll ich noch mit dir warten?" Sie konnte es nicht fassen, sogar jetzt war er noch ein totaler Gentleman. "Ich weiss nicht, ob das so ne gute Idee wäre." Ihre Füsse waren plötzlich so interessant. Nein, sie konnte ihn jetzt einfach nicht anschauen. Trotzdem merkte sie, dass er nickte. Sie spürte seine warmen Hände an ihrer Taille und er zog sie zu sich. Er hob ihr Kinn sanft an und sie sah ihn mit schimmernden Tränen in die Augen an. Ein letztes Mal küsste er sie. Sehnsüchtig, traurig. Dann drehte er sich um und ging. Das letzte Mal, das sie in ihn ihrem Leben sehen würde.
Je ne regrette rien!
In love, (L)onelygirl
Mittwoch, 30. Januar 2013
desperate
Das ist nicht wahr. Das kann nicht wahr sein. Ich fühle mich wie eine wahnsinnige von ihren eigenen Befehlen getrieben. Wie die Hauptperson in einem Film, die vom Regisseur gesteuert wird, das zu tun, was er will. Wie eine Marionette. Willenlos, nur dieses eine Ziel.
Ich mach einen Fehler, ich mache einen Fehler, immer wieder in meinem Kopf. Das ist ein Traum, das ist alles unecht. Oder alles andere war ein Traum. Mein Freund. Die ganze Zeit. All die Momente. Es ist alles nur ein Traum.
Wie kann ich nur so kaltherzig sein. Ich verdiene diese Liebe nicht, die er mir gegeben hat, die er mir immer noch gibt. Ich bin eigennützig, egoistisch. Du tust ihm weh. Du tust dir weh. Es bringt mich um. Ich kann nicht mehr. Ich möchte weglaufen, weg vom Sonnenlicht. Ich habe es nicht verdient.
Ich wache jeden Moment auf. Ich kann es sogar fast abschalten, den Schmerz, die Ungerechtigkeit. Ich muss es tun, aber ich will es nicht. Ich KANN es nicht!
Er liebt mich. Und ich liebe ihn. Nur kann ich ihm nicht das geben, was er verdient. Du bist nicht der Richtige für mich. Viel zu harte Worte. Sie werden ihn verletzen. Das kannst du nicht tun. Nicht nachdem er dir sein Herz offenbart hat. Nicht nachdem er dir tausendmal gesagt hat, dass er dich liebt. Ich liebe ihn auch. So sehr! Wieso? Wieso tue ich das überhaupt? Es geht nicht anders. Ich kann so nicht weiterleben. Aber kann ich es auf diese Weise? Ich zerbreche. Innerlich.
Albtraum. Gestern war alles perfekt. Heute, Chaos. Was wird morgen sein? Viel zu viele Erinnerungen. Zu viele Dinge erinnern an ihn. Zu viele Gedanken.
Was tue ich hier? Es war perfekt. Beinah.
Ich kann das nicht. Ich kann nicht Schluss machen. Ich will nicht Schluss machen. Es darf nicht zu Ende sein. Das ist noch nicht das Ende. Ein Fehler, ein Fehler. Unwirklich. Alles Unwirklich. Schemenhaft, wie Schatten an der Wand. Niemand ist da. Niemand hilft mir. Ich bin allein. Ich schaff das nicht so einsam. Es wäre das Beste. Hab ich selbst gedacht. Es wäre das Beste für uns beide. Aber.
Ich drehe durch. Bin nicht mehr ich. Ich kann nicht mehr klar denken. Wortfetzen. Bilder. Erinnerungen. Er.
Kein grosser Kommentar dazu. Nur so viel, es sind meine Gedanken. Sie offenbaren meine Seele. Vielleicht werde ich euch irgendwann mehr darüber erzählen. Heute muss ich es einfach nur loswerden.
(L)onelygirl
Dienstag, 23. Oktober 2012
I need you
Feels like I'm dead inside. My thoughts are empty. Just one thing's always turning round and round. You. I wanna feel you, with all my senses. Wanna throw my fingers through your hair. Wanna feel your breath on my face and your lips on my lips. I wanna hear your voice. So warm and just so true. I wanna smell your skin, wish I could be near you. I wanna see the sparkle in your eyes, wanna see your smile when you look at me.
I just wanna be with you.
But you're far away. Just too far away for far too long, so I have only my dreams, my wishes and happiness when I'll see you next time again.
Don't forget your dreams, (L)onelygirl
Montag, 8. Oktober 2012
amore
Hey Leute
In your arms - Stanfour
Vielleicht habt ihr schon etwas gemerkt. Per esemio, dass der Header sich etwas verändert hat, allem voran mein Blogtitel, oder dass ich in meinem vorigen Post mehrmals eine bestimmte Person erwähnt habe. Meinen Freund.
Ob ihrs glaubt oder nicht, es hat endlich geklappt. Ich habe, denjenigen gefunden, nachdem ich mich gesehnt und verzehrt habe. Vielleicht ist es nicht die ganz grosse Liebe, die ich irgendwann mal heiraten werde und vielleicht wird es auch nicht für immer halten. Ich kann leider nichts versprechen. Weder mir selbst, noch ihm, noch sonst irgendwem. Aber ich kann tun, was möglich ist, damit es so bleibt und vor allem die Hoffnung bleibt. Und was ich ganz genau weiss, ist, dass ich ihn liebe. Genau in diesem Moment, hier und jetzt. Und nur das zählt.
Es weiss noch praktisch keiner von uns, denn ich möchte nicht nerven indem ich es jedem einzelnen persönlich auf die Nase binde, denn es gibt genug, die es mir jetzt schon übel nehmen und das zwischen uns in keinster Weise gut heissen, aber ich möchte es in die Welt hinausschreien. Und obwohl ich weiss, dass das hier bei weitem nicht die ganze Welt liest, so ist es doch wenigstens ein Anfang. Also
Ti amo amore mio
Vergesst eure Träume nicht, sie könnten nur einen winzigen Schritt entfernt sein, (L)onelygirl
In your arms - Stanfour
Vielleicht habt ihr schon etwas gemerkt. Per esemio, dass der Header sich etwas verändert hat, allem voran mein Blogtitel, oder dass ich in meinem vorigen Post mehrmals eine bestimmte Person erwähnt habe. Meinen Freund.
Ob ihrs glaubt oder nicht, es hat endlich geklappt. Ich habe, denjenigen gefunden, nachdem ich mich gesehnt und verzehrt habe. Vielleicht ist es nicht die ganz grosse Liebe, die ich irgendwann mal heiraten werde und vielleicht wird es auch nicht für immer halten. Ich kann leider nichts versprechen. Weder mir selbst, noch ihm, noch sonst irgendwem. Aber ich kann tun, was möglich ist, damit es so bleibt und vor allem die Hoffnung bleibt. Und was ich ganz genau weiss, ist, dass ich ihn liebe. Genau in diesem Moment, hier und jetzt. Und nur das zählt.
Es weiss noch praktisch keiner von uns, denn ich möchte nicht nerven indem ich es jedem einzelnen persönlich auf die Nase binde, denn es gibt genug, die es mir jetzt schon übel nehmen und das zwischen uns in keinster Weise gut heissen, aber ich möchte es in die Welt hinausschreien. Und obwohl ich weiss, dass das hier bei weitem nicht die ganze Welt liest, so ist es doch wenigstens ein Anfang. Also
Ti amo amore mio
Vergesst eure Träume nicht, sie könnten nur einen winzigen Schritt entfernt sein, (L)onelygirl
Donnerstag, 4. Oktober 2012
forse innamorata
Eljana stand am geöffneten Schlafzimmerfenster und schaute in die Nacht hinaus. Die Sterne fehlten zwar, aber der Mond leistete ihr Gesellschaft. Immer wieder schweiften ihre Gedanken zurück zu jener Nacht. Sie brachte ihn einfach nicht mehr aus ihren Gedanken. Seine warmes, wunderschönes Lächeln, seine strahlenden Augen und seine sanfte, liebevolle Stimme. Wie er mit ihr gesprochen, sie berührt hatte. War das alles nur ein Traum gewesen? Es schien so, aber die kleine zerknitterte Blume, die sie heute morgen in ihrer Tasche gefunden hatte überzeugte sie vom Gegenteil. Er hatte sie ihr geschenkt. Mit seinem unwiderstehlichen Charme hatte er sie in dieser Nacht ganz schön umgarnt.
Und jetzt ging er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie musste immer an ihn denken. Sie vermisste ihn, wenn sie nichts von ihm hörte. Und wenn sie sein Bild anschaute wurde ihr ganz warm ums Herz und es kribbelte im Bauch.
Sie konnte sich noch ganze genau an ihr Gespräch erinnern:
"Du weisst doch, Frauen stehen auf <böse Jungs>", sagte er grinsend. "Bist du denn böse?", fragte sie und versuchte sich an einem verführerischen Augenaufschlag. Sie hatte keine Ahnung, ob es schief gegangen war. Hoffentlich hatte sie nicht ausgesehen, wie ein komischer Clown, der etwas im Auge hatte. Aber er lächelte nur, er lachte sie nicht aus. "Klar doch, bin ich das." - "Dann beweis es!", meinte sie herausfordernd. Und das tat er. Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie. Sie erwiederte den Kuss erst zögernd, dann liess sie sich fallen und gab sich den Kuss ganz hin. Als er sich von ihr löste, lächelte er, sah sie nur an und fragte dann grinsend: "Beweis genug?"
Eljana grinste auch bei dem Gedanken daran. Wie gerne sie jetzt doch bei ihm wäre.
Vergesst eure Träume nicht, sie sind manchmal gar nicht so unerreichbar, wie sie scheinen, Lonelygirl
Und jetzt ging er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie musste immer an ihn denken. Sie vermisste ihn, wenn sie nichts von ihm hörte. Und wenn sie sein Bild anschaute wurde ihr ganz warm ums Herz und es kribbelte im Bauch.
Sie konnte sich noch ganze genau an ihr Gespräch erinnern:
"Du weisst doch, Frauen stehen auf <böse Jungs>", sagte er grinsend. "Bist du denn böse?", fragte sie und versuchte sich an einem verführerischen Augenaufschlag. Sie hatte keine Ahnung, ob es schief gegangen war. Hoffentlich hatte sie nicht ausgesehen, wie ein komischer Clown, der etwas im Auge hatte. Aber er lächelte nur, er lachte sie nicht aus. "Klar doch, bin ich das." - "Dann beweis es!", meinte sie herausfordernd. Und das tat er. Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie. Sie erwiederte den Kuss erst zögernd, dann liess sie sich fallen und gab sich den Kuss ganz hin. Als er sich von ihr löste, lächelte er, sah sie nur an und fragte dann grinsend: "Beweis genug?"
Eljana grinste auch bei dem Gedanken daran. Wie gerne sie jetzt doch bei ihm wäre.
Vergesst eure Träume nicht, sie sind manchmal gar nicht so unerreichbar, wie sie scheinen, Lonelygirl
Samstag, 22. September 2012
What the hell is this feeling?
Was passiert mit mir?
Bin ich etwa dabei mich wieder halb in J ( ja ein neuer ER, geht schnell nicht wahr? aber diesmal hab ich ihn J gennant, sonst wärs sogar für mich zu kompliziert geworden) zu verlieben?
Das geht nicht, das will ich nicht, das darf nicht sein.
Ich meine, ich kann mir eigentlich ja nicht vorstellen, wie es wäre, mit J zusammen zu sein, ich würde gar nicht mit ihm zusammen sein wollen, er ist 3 Jahre älter als ich, das hat letzes Mal nicht funktioniert und ich bin nicht so naiv zu glauben, dass es jetzt funktionieren würde.
Aber so wie J mich anschaut, wie er mit mir herumalbert, mich berührt, seine Hand an meinem Kinn, auch wenn es nur aus Spass ist, als wäre da mehr zwischen uns, das ist einfach zu schön um wahr zu sein. Wenn ich diese Szenen in meinem Kopf weiterspinne, dann würde er sich wenn er wieder mal, auf einen Ellbogen gestützt neben mir liegt, einfach zu mir runter beugen und unsere Lippen würden sich berühren. Ich weiss nicht wie es sich anfühlen würde, irgendwie fühle ich mich j, wenn nur wir zwei beisammen sind, so nah und wenn andere dabei sind so weit entfernt. Vielleicht wäre es ein Feuerwerk, eine Hitzewelle, ein Stromschlag, ein Bauch voll tausenden von Schmetterlingen. Zumindest stelle ich mir das so vor, wenn ich in seine Augen schaue. Seine Augen, die golden scheinen, wenn sie vor Begeisterung strahlen. Ich wünschte sie würden nur für mich strahlen. Nicht wegen mir, aber für mich. Niemand anders könnte es sehen, nur ich allein.
Wenn ich das jetzt alles so durchlese muss ich mir wohl eingestehen, dass ich mich zu ihm hingezogen fühle, nicht für ihn schwärme, das wäre anders, nein es ist etwas Bedeutenderes, obwohl ich nicht weiss, was es ist.
Aber ich BIN. NICHT. VERLIEBT.! Ich habe keine Schmetterlinge im Bauch, keine weichen Knie, kein Herzrasen, nur dieses unbeschreibliche Gefühl in seiner Nähe, er macht mich glücklich, er wandelt die Schatten in Licht.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Und ehm also Ps: verzeiht wenn es für meine Art Blog etwas zu persönlich, zus ehr auf mich selbst bezogen ist, ich kanns im Moment einfach nicht anders formulieren.
Dienstag, 21. August 2012
it would be so easy
Verdammt! Nicht schon wieder. Wisst ihr, was mich an mir selbst extrem nervt? Wenn ich einen hübschen oder netten Typen treffe, kann ich nicht einfach weiter gehn und sagen, wow, der sah gut aus. Nein, ich muss mich natürlich wieder viel zu stark darin verstricken und kann ihn mir nicht mehr aus dem Kopf schlagen. Nach einer Weile vergesse ich ihn zwar oder schiebe die Gedanken an ihn wenigstens zur Seite, aber wenn ich ihn dann ein Jahr später treffe, vergucke ich mich nur noch mehr, nur um dann am Ende des Abends wieder zu gehn und ihn zu vergessen, wobei ich aber ein kleines, vielleicht auch winziges, Stück Herz zurücklasse. Nicht viel, aber es genügt und ich frage mich langsam, wie das alles weitergehen soll. Irgendwann werde ich wohl kein Herz mehr haben, wenn ich bei jedem, in den ich mich verguckt hab ein kleines Stück zurücklasse. Die ganze lange Zugfahrt nach Hause hab ich mich gefragt, warum es nicht anders hätte sein können:
Rasch lief ich durch die nächtlichen Strassen der City. Nur hier und da war noch ein Schaufenster erhellt und ich beeilte mich um den grölenden Stimmen hinter mir zu entgehen. Man weiss ja nie... Immer wieder schaute ich hinter mich, nur um ein ums andere Mal enttäuscht meine Schritte zu beschleunigen. Es hatte keinen Sinn auf das Bild zu warten, das in meinen Gedanken so deutlich Gestalt angenommen hatte. Er, wie er mir in seinem weissen, extra für den Empfang abgestimmten Shirt, das sich von den Häuserschatten deutlich abhob, nachrannte. Nachlief? Egal, was auch immer es sein sollte. Nur ein klein wenig ausser Atem würde er neben mir stehen bleiben, nachdem er mich mit einem "Warte" zum Umdrehen bewegt hatte. "Sag mir deinen Namen", würde er sagen, "deine Nummer, deine Adresse, irgendwas. Ich will dich nur nicht wieder aus den Augen verlieren. Den Fehler hab ich letztes Jahr gemacht. Heute nicht mehr." ...
Klingt etwas kitschig oder? Oder wie eine Szene aus einer dieser schönen Liebeskomödien. Genau sowas wünsche ich mir, egal ob Kitsch oder nicht, so wäre der Abend perfekt und es bräuchte so wenig.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Rasch lief ich durch die nächtlichen Strassen der City. Nur hier und da war noch ein Schaufenster erhellt und ich beeilte mich um den grölenden Stimmen hinter mir zu entgehen. Man weiss ja nie... Immer wieder schaute ich hinter mich, nur um ein ums andere Mal enttäuscht meine Schritte zu beschleunigen. Es hatte keinen Sinn auf das Bild zu warten, das in meinen Gedanken so deutlich Gestalt angenommen hatte. Er, wie er mir in seinem weissen, extra für den Empfang abgestimmten Shirt, das sich von den Häuserschatten deutlich abhob, nachrannte. Nachlief? Egal, was auch immer es sein sollte. Nur ein klein wenig ausser Atem würde er neben mir stehen bleiben, nachdem er mich mit einem "Warte" zum Umdrehen bewegt hatte. "Sag mir deinen Namen", würde er sagen, "deine Nummer, deine Adresse, irgendwas. Ich will dich nur nicht wieder aus den Augen verlieren. Den Fehler hab ich letztes Jahr gemacht. Heute nicht mehr." ...
Klingt etwas kitschig oder? Oder wie eine Szene aus einer dieser schönen Liebeskomödien. Genau sowas wünsche ich mir, egal ob Kitsch oder nicht, so wäre der Abend perfekt und es bräuchte so wenig.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Donnerstag, 9. August 2012
& sometimes i don't know why i'm missin' you
Ich weiss es wirklich nicht. Ich weiss nicht, wieso ich dieses Arschloch, das mir so lange das Leben schwer gemacht und mich unzählige Male zum weinen gebracht hat manchmal immer noch vermisse. Aber irgendwie habe ich doch eine gewisse Ahnung. Ich glaube, es ist nicht der Mensch, mit dem ich zusammen gewesen bin, den ich vermisse, sondern den, den ich noch nicht so gut gekannt habe und bei dem ich mir meine eigene Wunschträume dazudichten konnte. Ich meine, ich wüsste nicht, warum ich dem, der mich zu so viel zu viel gedrängt hat, der meine eigenen Wünsche nicht verstanden und nicht akzeptiert hat, der mir nie zuhören konnte und der so viel dazu beigetragen hat, dass ich mich schlecht fühlte, auch nur eine Träne nachweinen sollte. Warum hab ich nicht schon damals gemerkt, dass es keine Liebe war? War ich wirklich so blind? Klar gab es schöne Zeiten, schöne Momente, aber wenn ich jetzt zurückschaue, dann waren das immer jene, in denen er sein wahres Ich versteckt oder überspielt hatte. Gott, der Typ hatte nicht mal ein Fünkchen Ahnung von Romantik, wobei ich doch die grösste Romantikerin bin, die ich kenne. Wie konnte ich mich in so ein eiskaltes Steinherz verlieben? Ok gut, ich war nicht wirklich verliebt, aber eben doch genug um es mir einzubilden. Ich dachte, ich wäre stärker, schlauer, aber manchmal kann man sich selbst nicht trauen, wenn die Menschen um einen herum verlogene Schauspieler sind.
Und zu dem nicht gut kennen und sich seine eigenen Wunschträume dazudichten, da kann ich nur hoffen, dass ich eines Tages den Menschen treffe, bei dem ich alle Seiten an ihm kennenlernen kann und mir doch nichts anderes dazuwünschen muss.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Und zu dem nicht gut kennen und sich seine eigenen Wunschträume dazudichten, da kann ich nur hoffen, dass ich eines Tages den Menschen treffe, bei dem ich alle Seiten an ihm kennenlernen kann und mir doch nichts anderes dazuwünschen muss.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Sonntag, 5. August 2012
those 3 words
Ich musste heute ziemlich lange auf einen Freund warten und deswegen hatte ich genug Zeit und Musse wieder einmal ein bisschen rum zu philosophieren. Ich hab mir überlegt, was aus den berühmten drei Worten geworden ist. Ich meine nicht, es gibt essen oder sonst was =) ich meine Ich liebe Dich. I love You. Te quiero. Ti amo. (obwohl die letzten eigentlich nur zwei Worte sind ... na ja, was solls) Ich hab so ziemlich das Gefühl, diese, eigentlich wichtigsten Worte auf diesem Planeten, haben ihre Bedeutung verloren. Ich meine, schreiben wir heute nicht schon unseren besten Freundinnen lieb dich? Sagen wir nicht schon, wenn wir auch nur ein kleines bisschen verknallt sind, Ich liebe ihn? Wenn wir einen Freund haben, sagen wir nicht immer wieder I love you for ever and always, till the end, more than words can say? Meinen wir das denn wirklich immer so ernst wie wir eigentlich sollten? Ich finde es schade, wenn wir diese aussergewöhnliche Sache zu etwas so gewöhnlichem reduzieren. Wenn wir die Bedeutung der Worte derart abwerten. Meiner Meinung nach, sollte man diese Worte erst sagen, wenn man sich 100 prozentig sicher ist, dass man diese Person auch wirklich liebt und nicht einfach ein bisschen verknallt ist. Sie werden viel zu früh gesagt, viel zu oft und trotzdem viel zu wenig. Ich selbst hüte mich immer diese Worte zu sagen, wenn ich mir nicht voll und ganz sicher bin, was viele nicht verstehen und einige sogar kränkt, aber mal ganz im ernst, ich bin lieber ehrlich und warte dafür länger, als dass ich voreilig bin und sie jemandem schenke, der in ein paar Monaten ohnehin nicht mehr Teil meines Lebens sein wird.
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
Dienstag, 24. Juli 2012
a big wish
Sie weint. Er wischt ihre Tränen weg, küsst ihre Stirn und flüstert: "Ich bin bei dir."
Wie sehr ich mir doch auch so jemanden wünsche.
Dazu mein absolutes Lieblingslied seit Jahren. Sagt nichts, ich weiss selbst, dass ich ein hoffnungsloser Softie bin. ;)
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Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl
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