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Samstag, 13. Oktober 2012

1. Kapitel - 6. Abschnitt


Die Tage vergingen ohne irgendetwas Aufregendes. Mein Theaterstück wurde länger und der Hausaufgabenberg wuchs. Mittlerweile waren schon zwei Wochen seit dem Schulanfang vorbei und ich war schon wieder ferienreif.
Heute war es besonders neblig und der Nebel wurde noch dichter als ich mit dem Fahrrad zur Schule fuhr.  
Wir hatten uns in Bio vorgenommen, mindestens eine Woche mit dem Rad und nicht mit dem Auto zu kommen. Es hatte einiges an Gemurre gegeben, besonders, da diese Woche nicht gerade das schönste Wetter angesagt war. Ich hatte jedoch noch einen anderen Grund. Ich hatte erst gerade meinen Führerschein gemacht und von meinem Dad ein tolles Auto bekommen und jetzt das.

In der Schule angekommen machte ich mich sofort auf den Weg zu Bio ohne noch einmal gross nach links oder rechts zu schauen.

Die Stunde hatte gerade erst angefangen, als nach wenigen Minuten der Schulleiter, Mr Thompson ins Zimmer kam. Hinter ihm betraten zwei Teenager den Raum. Sie setzten sich an den einzigen noch freien Tisch. Zwei Geschwister vermutete ich. Ihre Gesichtszüge waren die selben, wahrscheinlich Italiener oder Spanier, vermutete ich, und auch die Grössen schienen ungefähr zu stimmen. Das Mädchen mit, wie ich, fast schwarzen und der Junge mit kastanienbraunen Haaren, die einen rötlichen Schimmer aufwiesen. Ich erstarrte. Ich kannte diesen Jungen und es dauerte auch nicht lange, herauszufinden woher. Dieser Junge, war der aus meinem Traum letzte Nacht. Das konnte doch kein Zufall sein. Ich träumte von einem Fremden, den ich - da war ich mir hundert prozentig sicher - noch nie zuvor gesehen hatte und einen Tag später, tauchte er als neuer Schüler in meiner Klasse auf. 


Vergesst eure Träume nicht, (L)onelygirl

Donnerstag, 4. Oktober 2012

1. Kapitel - 5. Abschnitt (glaube ich)


...doch es waren keine Hausaufgaben. 
Ich schrieb leidenschaftlich gerne Theaterstücke, in denen ich dann auch meistens plante selbst mitzuspielen. Ich hatte jedoch noch nie eines zu Ende gebracht. Ich schrieb immer etwa bis in die Hälfte, bis mir etwas Besseres einfiel und ich wieder von vorne anfing. Ich kletterte von meinem weiss gestrichenen Balkon aus, auf die grosse majestätische Eiche die direkt neben unserem Haus stand. Ich wusste nicht wie lange ich schrieb, doch es wurde immer dunkler. Tief in meinen Wahrnehmungen versunken wusste ich, dass der Nachbar nebenan irgendwann das Wohnzimmerlicht anknipste. Und mit einem Mal schalteten die Lämpchen an meinem Balkon, die von einer Zeituhr gesteuert wurden ein. Kitschig, ich weiss, doch mir gefiel es. Es hatte etwas magisch romantisches an sich. "Jetzt ist es aber langsam Zeit zum Reinkommen." Selena stand in der noch offenen Glastür. Sie hatte ja recht,aber ich hatte es doch nicht so gerne, wenn sie mich behandelte als wäre ich noch zwölf oder so. Mürrisch kletterte ich runter und verschwand im Bad. Ich stand kurz unter die Dusche, putzte mir die Zähne, bürstete meine Haare, ging in mein Zimmer, zog mich um, löschte das Licht und schlüpfte unter die Decke.

Vergesst eure Träume nicht, Lonelgirl

forse innamorata

Eljana stand am geöffneten Schlafzimmerfenster und schaute in die Nacht hinaus. Die Sterne fehlten zwar, aber der Mond leistete ihr Gesellschaft. Immer wieder schweiften ihre Gedanken zurück zu jener Nacht. Sie brachte ihn einfach nicht mehr aus ihren Gedanken. Seine warmes, wunderschönes Lächeln, seine strahlenden Augen und seine sanfte, liebevolle Stimme. Wie er mit ihr gesprochen, sie berührt hatte. War das alles nur ein Traum gewesen? Es schien so, aber die kleine zerknitterte Blume, die sie heute morgen in ihrer Tasche gefunden hatte überzeugte sie vom Gegenteil. Er hatte sie ihr geschenkt. Mit seinem unwiderstehlichen Charme hatte er sie in dieser Nacht ganz schön umgarnt. 
Und jetzt ging er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie musste immer an ihn denken. Sie vermisste ihn, wenn sie nichts von ihm hörte. Und wenn sie sein Bild anschaute wurde ihr ganz warm ums Herz und es kribbelte im Bauch.
Sie konnte sich noch ganze genau an ihr Gespräch erinnern: 
"Du weisst doch, Frauen stehen auf <böse Jungs>", sagte er grinsend. "Bist du denn böse?", fragte sie und versuchte sich an einem verführerischen Augenaufschlag. Sie hatte keine Ahnung, ob es schief gegangen war. Hoffentlich hatte sie nicht ausgesehen, wie ein komischer Clown, der etwas im Auge hatte. Aber er lächelte nur, er lachte sie nicht aus. "Klar doch, bin ich das." - "Dann beweis es!", meinte sie herausfordernd. Und das tat er. Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie. Sie erwiederte den Kuss erst zögernd, dann liess sie sich fallen und gab sich den Kuss ganz hin. Als er sich von ihr löste, lächelte er, sah sie nur an und fragte dann grinsend: "Beweis genug?"
Eljana grinste auch bei dem Gedanken daran. Wie gerne sie jetzt doch bei ihm wäre.


Vergesst eure Träume nicht, sie sind manchmal gar nicht so unerreichbar, wie sie scheinen, Lonelygirl

Mittwoch, 5. September 2012

1. Kapitel - 4. Abschnitt


... war der reinste Horror gewesen.

Mom brach so abrupt die Stille, dass ich erschrak. Ihre Stimme war wieder normal. Warm und beruhigend. "Entschuldige bitte. Ich hab dir vorhin nicht richtig zugehört. Könntest du es nochmals wiederholen?" Ich stellte ein Glas in den Schrank und kam ihrer Bitte nach. "Es war irgendwie komisch. Dieser erste Tag in der neuen Klasse. Nicht wie jedes Jahr. Ich kannte dieses eine Mal ja niemanden. Und der Stoff ist auch ein bisschen schwieriger als in der Neunten. Aber ich hab ein Mädchen kennengelernt, das Schauspiel auch sehr mag. Sie heisst Nora. Sie scheint ziemlich nett zu sein." "Und nette Jungen?", meinte sie mit einem Grinsen. "Mom, hör auf dich in meine Angelegenheiten einzumischen, das ist meine Sache", entgegnete ich empört. "Ich sag ja nichts mehr“, sagte sie grinsend und hob abwehrend die Hände. „Ich muss jetzt meine Hausaufgaben erledigen." Als ich in den Flur trat, sah ich gerade noch wie ein Lächeln über das Gesicht meiner Mutter huschte und auch ich musste grinsen. 
Ich stieg die Treppe hinauf, ging in mein Zimmer und nahm ein Heft hervor. Doch es waren keine Hausaufgaben.

Ich dachte mir, wenn ihr von meiner Seite her momentan etwas zu kurz kommt, dann stell ich euch doch wenigstens einen weiteren kleinen! Teil meiner Geschichte rein. 
Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl

Donnerstag, 23. August 2012

1. Kapitel - 3. Abschnitt


...in Filmen und Geschichten.

Eine Schwester hatte ich auch. Hatte ich gehabt. Obwohl es so lange her war, konnte ich mich immer noch nicht damit abfinden. Sie war bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Irgend so ein Idiot hatte ein Rotlicht übersehen und war mit voller Wucht in die Seite des Wagens gerast. Mein Dad war mit einigen Frakturen davongekommen, aber sie hatte es nicht überlebt.
Selena und ich sprachen in stillem Einverständnis nie darüber. Doch es plagte mich. Seit Monaten, frass sich der Verlust, der Kummer und die Sehnsucht in mich hinein und heute fand ich endlich den Mut und fragte Mom danach: "Mom?!" "Ja?" - "Denkst du eigentlich viel an April?" Ihr Gesichtsausdruck wurde zu einer unergründlichen Maske, als sich ihr Blick auf mich heftete und sie mit halb erstickter Stimme entgegnete: "Aber sicher doch. Ich könnte sie nie vergessen." "Könntest du mir..." Doch ich brach ab, als ich sah wie traurig sie wirkte und vollendete den Satz nicht. Mom fragte nicht nach, was auch verständlich war. 
Ich stellte die Teller zusammen und half Selena beim Abwasch. Meine Gedanken wanderten zurück zu der Zeit vor viereinhalb Jahren. Ich war damals 11 und hatte alles miterlebt. Die Panik und Verzweiflung meiner Mutter. Die endlosen Besuche im Krankenhaus. Wir hatten monatelang geweint und Trübsal geblasen. Es war der reinste Horror gewesen.

Ein weiterer kleiner Teil meiner noch etwas langweiligen Geschichte ;) In Kürze mehr!

Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl


Donnerstag, 9. August 2012

1. Kapitel - 2. Abschnitt

... wie es doch eine Elbin hätte sein müssen - vorkam. 

An dieser Stelle konnte ich doch geradewegs zu meinen Stärken überspringen, denn Sport gehörte definitiv nicht dazu, auch wenn man mir dies nicht ansah. Da verliess ich mich doch lieber auf meine psychischen Stärken wie zum Beispiel Sprachen. Diese hatten mich schon immer fasziniert. Schon als kleines Mädchen hatte ich meine eigenen Geheimsprachen herausgefunden, die ich aber bald schon wieder aufgab, von da an, als ich mich mit realen Fremdsprachen zu beschäftigen begann. Durch meine Sprachbegabtheit hatte ich es auch schon ein paar Mal riskiert als Freak dazustehen, da ich früher immer versuchte irgendwelche Fantasiesprachen aus Filmen und Büchern nachzusprechen und zu lernen. 
Aber nicht nur Sprachen interessierten mich. Kunst hatte mich ebenso in ihren Bann gezogen, wie die Magie von Worten. Gebiete wie Musik, Schauspiel und Zeichnen liessen mich nicht mehr los. Das schien ich wohl von meiner Mutter geerbt zu haben, denn diese war leidenschaftliche Autorin.
Meine Mom war Italienerin und somit war auch klar, dass ich keine Vollblut-Amerikanerin war.
Sie war eine kleine, hagere und zugleich hübsche Frau, die sich von niemandem dreinreden liess und hiess Selena. Dad und Mom waren geschieden und er hatte kurz darauf eine andere Frau geheiratet. Ich besuchte ihn aber trotzdem noch sehr oft und es war nicht so, dass Diana, so hiess seine neue Frau, meine, sozusagen, böse Stiefmutter war. Im Gegenteil, sie war sehr nett und hatte nichts von den habgierigen Frauen in Filmen und Geschichten.

Freitag, 3. August 2012

1. Kapitel - 1. Abschnitt

Ich dachte mir, ich stell die ganze Geschichte von Anfang an rein, jedoch in kleinen Abschnitten, damit man sie gut einfach überspringen kann, wenn man sie nicht lesen will. Der ganze Aufwand ist deshalb, weil die Geschichte an einem anderen Ort nicht so toll angekommen ist, da der Anfang der Story einfach noch ziemlich gewöhnlich ist und wenig fantasymässiges an sich hat... Kurz gesagt, manche fanden es öde, einfach aus dem Grund, weil sie sich vom eintönigen Anfang abschrecken liessen. Nun ja, überzeugt euch selbst, hier mal der erste KURZE Abschnitt.



1."Erzähl mal, was habt ihr denn in der Schule gemacht?" - "Aber Mom, das hab ich dir doch schon mal erzählt. Du hörst einfach nie zu." Es war Mittwochmittag. Meine Mom und ich sassen am Esstisch vor einem leckeren Lunch; wie immer, wenn sie kochte. Am besten ist es, glaube ich, wenn ich mich erst mal vorstelle. Man nennt mich Julia Genuardo. Vor ein paar Monaten war mein 16. Geburtstag. Ich hatte schwarzes Haar mit einem leichten rötlich braunen Schimmer, das mir glatt und gerade vom Kopf fiel und bis in die Hälfte meines Rückens reichte. Meine Augen waren von einem ungewöhnlichen, leuchtenden smaragdgrün und konnten, wenn jemand mich auf sie ansprach, zornig und angriffslustig funkeln. Ich fand es mehr als ermüdend über sie zu reden, viel zu langweilig, und ich war nicht bereit unnötig Zeit für so etwas zu verschwenden. Mein Gesicht war schmal und die dunklen Augenbrauen standen ein wenig schräg, was auch der Grund war, weshalb meine Mutter mich früher immer mit einer Elbin verglichen hatte. Ich war schmal gebaut, doch mit Rundungen an den richtigen Stellen, auch wenn es für meinen Geschmack fast etwas zu viel war und ich mir manchmal ungelenk und leider nicht wirklich zierlich - wie es doch eine Elbin hätte sein müssen - vorkam.


Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl


Donnerstag, 2. August 2012

lumen or whatever

Ich überlege gerade, ob ich meine ganze Geschichte von Anfang an nach und nach hier rein stellen soll, oder nur die wirklich spannenden Teile... Da ich so eine super tolle Rückmeldung von Flame bekommen hab, dachte ich mir "Scheiss drauf, stellst du's einfach mal rein, vielleicht findest du dadurch noch mehr Leser" und ja, das hab ich jetzt auch vor, weiss nur nicht wie. Habt ihr dazu ne Meinung?
Ach ja, apropos Meinungen und so, wenn ihr weitere Teile von der Geschichte gelesen habt, fällt euch vielleicht ein toller Titel für die Story ein. Ich hab da einfach so ne Gedankenlücke.
Und um das ganze jetzt noch n Bisschen zu unterstreichen hab ich euch hier einen kleinen Einblick in eine andere Story, die aber zurzeit erst noch aus Ideen besteht. ;)


Juwelenherz:


Die Tränen brannten in ihren Augen und machten sie blind. Leyla schlug die Kajütentür mit voller Wucht hinter sich zu und rannte weiter. Kalt lag die Kette des Fluchs, das Juwelenherz, an ihrem Hals. Die Leinen, Taue und Masten verschwammen zu farblosen Schlieren, als sie daran vorbeistürmte. Ihr fuss verfing sich in einer Taurolle und sie stürzte auf die rauen Planken des Decks. Ein stechender Schmerz durchzuckte Leylas Kopf, als sie auf dem Boden aufschlug und sie sank in eine undurchdringliche Finsternis.
"Leyla..."
Undeutliche Stimmen durchbrachen die Dunkelheit. Vertraute Klänge zerrten sie unsanft in die Realität zurück.
"Leyla." Finnicks Stimme.
"Leyla bitte!" - "Runter!" Auch diese Stimme kannte sie, doch ehe sie darüber nachdenken konnte, wem diese gehörte, pfiff etwas über ihre Köpfe hinweg und ihr langes, schwarzes Haar wurde wie von einer schwachen Briese verweht.
Ruckartig öffnete sie die Augen. Sie kannte dieses Geräusch. Dieses Gefühl des knappen Entkommens. Sie hatte es in vielen vergangenen Schlachten vernommen. Das Zischen eines verfehlten Schusses.
Die Schwärze verweilte noch einen Moment, doch schon bald wich sie der Szenerie eines Schlachtfelds. Eine Seeschlacht, die in vollem Gange war.


Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl

Sonntag, 29. Juli 2012

Prolog - 2. Abschnitt

Hier mal der zweite Teil des Prologs meiner Geschichte. Hoffe er gefällt...


Ein Schrei erklang. Ich schaute hinter mich und sah ein Mädchen, dass ich zwar nicht kannte, doch schien es mir, als wäre sie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, als würde sie mir am Herzen liegen. Sie schrie mir zu, ich solle verschwinden, mit ihr kommen. Fort von dem Jungen, fort von alledem, was mit ihm verbunden war. Sie weinte, flehte, beschwor mich, nicht auf ihn zu hören, ihn für immer zu vergessen. Ich drehte mich wieder zu dem Jungen um. Doch jetzt war er in schönes, warmes Licht gehüllt, fast schon flammenähnlich. Durch den Vorhang aus Licht sah ich sein Gesicht in voller Konzentration. Als müsste er etwas aufhalten, etwas, dass noch nicht geschehen durfte. Und dann mit einem Mal erlosch das Licht wieder.Ich schaute ein letztes Mal zurück, zu dem Mädchen, dass meine ganze Vergangenheit bei sich trug, dann machte ich nochmals einen Schritt auf den Jungen zu. Einen Schritt, der mich über die Brücke in ein neues Leben, einen neue Zukunft führte. Einen Schritt in der Gewissheit zu sterben.

Es ist nicht viel aber es war ein Bisschen mehr. Ich stelle vorerst nichts mehr rein, denn was bringt das schon gross, wenn nicht gerade viele hier sind, die es lesen wollen. Also, falls ihr noch mehr von der Geschichte hören wollt und ich euch neugierig gemacht habe, dann meldet euch ;) ansonsten wird es vorerst eingestellt.


Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl


Dienstag, 24. Juli 2012

a big wish

Sie weint. Er wischt ihre Tränen weg, küsst ihre Stirn und flüstert: "Ich bin bei dir."


Wie sehr ich mir doch auch so jemanden wünsche. 
Dazu mein absolutes Lieblingslied seit Jahren. Sagt nichts, ich weiss selbst, dass ich ein hoffnungsloser Softie bin. ;)

Hero - Enrique Iglesias

Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl

Donnerstag, 19. Juli 2012

3 wishes

Ich bin heute mal auf Blogentdeckungstour (gibt's das Wort überhaupt? ^^) gegangen und hab ein paar tolle Dinge und Ideen gesehen, die ich hier vlt. auch mal anwende.
So zum Beispiel auch Buchvorstellungen. Immer nur von meinem eigenen Roman zu erzählen ist etwas langweilig, also hab ich mir gedacht ich stelle euch ein Buch, das ich vor Kurzem mal gelesen habe vor.

Und das ist der Klappentext:
"Wer bist du?", flüsterte sie.
"Ich habe keinen Namen", antwortete ich, "aber können wir die Förmlichkeiten überspringen und das hier beschleunigen?"
"Was beschleunigen?"
"Das mit den Wünschen. Ich bin hier, um dir drei zu erfüllen."

Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Gerade noch war sie verliebt und beliebt, nun ist sie nur noch die Ex vom coolsten Typ der Schule. Viola wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden - und beschwört so versehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus ... und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört ...

Es ist ein ziemlich unkompliziertes Buch, bei dem man sehr schnell in die Geschichte findet und es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen will, bis es fertig gelesen ist.

Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl

Mittwoch, 18. Juli 2012

Prolog - 1. Abschnitt


Hey Leute. ich hab mir gedacht, ich unterteile den Prolog in zwei Abschnitte, damits etwas spannender wird. Also, mal wieder, wer Lust hat zu lesen, nur zu. ;)
 Traum
Ich rannte. Die Bäume und Büsche, der ganze Wald flog an mir vorbei. Dann schaute ich mich um und stolperte. Ich stand auf und rannte weiter, immer weiter.
Hinter mir hörte ich die Zweige knacken, über mir, das grausige Heulen des Sturmes. Wieder ein Knacken, dann ein Wispern. Oder war es nur der Wind, der die Zweige der Bäume und Farne streifte? Ein Rascheln drang mir ans Ohr.  Hinter mir. Es klang wie aus nächster Nähe. Ich musste schneller rennen, aber ich konnte nicht. So sehr ich mich auch anstrengte, ich wurde nicht schneller. Mir schien, als ob meine Lunge gleich bersten würde.
Dann, ein Licht. Dort zwischen den Bäumen. Es war ein warmes, fast schon einladendes Licht, wie von Feuer und doch nicht so angsteinflössend und gefährlich. Obwohl ich an eine Falle dachte, steuerte ich weiter darauf zu.
Eine Gestalt trat aus dem Schatten der Sträucher. Das Licht war erloschen. Ich schrie auf, als ich mit der Person zusammen stiess. Wir beide taumelten zur gleichen Zeit zurück. Es war wie eine Choreographie. Eine Choreographie, die nur wir beide kannten.
Ich schaute auf in das erstaunte Gesicht des Jungen. Kluge helle Augen musterten mich fast freundlich und doch verfinsterte ein Ausdruck reiner Sorge sein schönes Gesicht. Auch wenn ich nicht viel davon erkennen konnte in der Dunkelheit. Eine gerade, schmale Nase, sanft geschwungene  Lippen und hohe Wangenknochen. Jetzt streckte er seine Hand aus. Wie von einem Bann angezogen, machte ich einen Schritt auf ihn zu.
Nächster Abschnitt kommt bald ;)

Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl

Story


Ich glaube ich werde ab und zu auch mal Ausschnitte aus meinem zurzeit noch nicht fertigen Roman posten. Wer Lust hat zu lesen, nur zu. Hier mal der Buchrückentext.
“Träumst du immer noch?” – “Ich … ich versuche sie zu verdängen, die Träume wegzustossen. Aber es gelingt mir nicht. Jede Nacht reisse ich mich schreiend von den Bildern los. Ich habe Angst, Dymar. Angst davor einzuschlafen. Und nicht einmal du kannst die Schrecken von mir fernhalten. Sie werden wieder kommen. Sie kommen immerwieder.”

Vergesst eure Träume nicht, Lonelygirl