Mittwoch, 17. April 2013

just dreamin'


Hört euch den Song an, während ihr das lest.

Stellt euch vor ihr seid irgendwo in Italien in einer kleinen Stadt. Es ist angenehm warm, schon dunkel, wohl ungefähr halb 11. Ihr sitzt gemütlich auf einem kleinen Balkon. Unter euch eine kleine Strasse. Der kurze Regenschauer ist schon wieder vorüber. Sie glänzt wunderschön im Schein der Strassenlaternen. Ein paar Autos sind am Randstein geparkt. Alles erscheint im warmen Licht. Alles in Orangetönen. Fröhliches Geplauder erklingt von dort. Ein paar Leute stehen noch an den einzelnen Marktständen, geben dem Abend eine unvergessliche Stimmung. In euren Ohren habt ihr immer noch diese Melodie. Lasst eure Gedanken schweifen. Irgendwohin. Ihr wisst, dass ihr diese Erinnerung für immer behalten werdet. Sie wird sogar zu den schönsten eures Lebens gehören, obwohl sie so unbedeutend und kein bisschen besonders scheint.

Es ist dieser Song, der mich jedes Mal an diesen Ort zurückversetzt vor 2 Jahren. Er weckt die Sehnsucht nach einem Land, zu dem ich eigentlich gar keine Verbindung spüren dürfte. Und doch ist sie da. Diese tiefe Verbundenheit. Es ist ein Gefühl, als würde ich endlich nach Hause kommen.


Dienstag, 16. April 2013

try to move on

Etwas in meinem Herzen hat sich verschoben. Nur etwas winzig kleines. Ich hätte es gar nicht gemerkt, hätte ich mich nicht genauestens darauf geachtet. 
Vielleicht beginne ich mich von all dem Schmerz zu erholen. Es ist nur so eine kleine Ahnung, aber sie ist da. 
Ich beobachte dein Leben immer noch. So ganz aus der Ferne, um mich zu vergewissern, dass es dir gut geht. Und vielleicht hat das ja den Ausschlag gegeben. 
Du beginnst dich zu verändern. Hast du mich etwa gebraucht, um nicht zu einem von ihnen zu werden? Hab ich etwa dazu beigetragen, dich in gewisser Weise zu einem besseren Menschen zu machen. 
Für kurze Zeit. 
Oder kannte ich dich so schlecht, dass ich nicht wusste, wer du wirklich bist.
Ich gehöre nicht mehr zu dir. Ich frage mich, was ich an dir vermisse. Dein altes Ich.
Nicht, dass dein neues Ich schlecht wäre. Aber ich denke du versuchst jemand zu sein, der du nicht bist.
Schmeiss es nicht einfach so hin. Die Vergangenheit ist bedeutend und ich bin immer noch ein Teil davon.

Samstag, 13. April 2013

I'm tired

Es gibt Momente, da kann ich einfach nicht mehr. ich kann nicht mehr weinen, ich kann nicht mehr lachen, nicht mehr singen, nichts mehr. Ich will einfach nur noch hier sein und nichts tun. Für ein paar Minuten, Stunden, mir egal wenn daraus Tage werden. Ich will nichts mehr tun.
Ich bin müde. Ich bin es müde immer etwas zu tun zu haben. Irgendwann wird alles zuviel, auch wenn es noch so Spass macht. Irgendwann kann auch ich nicht mehr. ich bin immer die, die mit ihrem ganzen Herzen dabei ist, die, die Feuer und Flamme ist, die, die als erste kommt und als letzte geht, weil ich einfach alles von mir gebe, aber das geht nicht endlos so weiter. 
Ich bin erschöpft, es ist ein Gefühl der Leere. Wollte ich noch etwas tun, ich könnte es nicht. 
I'm just tired, don't ask me, when it'll be over.

Mittwoch, 10. April 2013

not over you

Ich dachte, ich wäre über dich hinweg. Na ja, nicht ganz, ich meine sowas braucht wirklich seine Zeit. Aber ich dachte die Tränennächte und Erinnerungsflashs mitten am Tag wären langsam vorbei. Die Abende an denen ich den Ring hervorhole, um zu spüren, wie es sich anfühlt ihn noch einmal am Finger zu tragen, an denen ich dein Kissen ins Bett mitnehme, nur um zu schauen, ob es vielleicht noch ein kleines bisschen nach dir riecht oder die Tage an denen ich in den Laden gehe, um mir dein Parfüm auf den Mantelkragen zu sprühen, damit ich dich den ganzen Tag bei mir habe, all das wäre vorbei. Dachte ich. Aber ich habe mich geirrt. Die Deja-Vues kommen jetzt erst recht. Wie wenig es doch braucht um all das wieder hervorzuholen. 2 Monate. Hätte ich nicht schon lange weitergehn sollen? Klar es gibt Leute, die trauern Jahre, aber das hier war im Grossen und Ganzen immer noch eine Jugendliebe und ich bin mir ziemlich sicher, du bist schon lange weitergegangen. Ich könnte es auch. Ich könnte jetzt schon einen neuen Freund haben. Er wäre vor meiner Nase. Warum kommen diese Typen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann? Ich will ihn nicht. Noch nicht. Würde ich mit ihm zusammenkommen, wäre es doch nur um diese Gefühle wieder zu erleben. In jemandes Armen einschlafen, beschützt zu werden, Komplimente zu bekommen, die Küsse... Es wäre nicht fair. Aber es ist schwierig die Situation nicht einfach auszunutzen. Meine Erinnerungen könnten leben, mit jemand anderem. Aber wäre das wirklich er? Wirklich ich?

Ps: Tut mir leid in den letzten Tagen waren es ziemlich ähnliche Posts. Es ging immer um ihn. Immer um Liebeskummer. Immer um verlorene Erinnerungen. Aber mir bleiben im Moment nur diese Gedanken. ich brauche sie in gewisser Weise. Ich hoffe ihr versteht das.

Don't forget your dreams, (L)onelygirl

Montag, 8. April 2013

those things


The first time you fall in love,
it changes your life forever,
and no matter how hard you try,
the feeling never goes away.

Sonntag, 7. April 2013

in someone else's arms

Ich höre jetzt seit 2 Monaten und 5 Tagen kein einziges Wort mehr von dir. Ich wünsche mir, dass es dir gut geht und doch habe ich Angst. Ich werde eifersüchtig, wenn ich deine Statusmeldungen lese. Als ob du nicht wüsstest, dass ich das tun würde. Sie verwirren mich. In der einen steht, dass du es hasst Single zu sein, in der anderen, dass du glücklich bist. Vermisst du mich jetzt, oder nicht? Du sagst anderen Mädchen bellezza, principessa, die Worte, die du früher mir gesagt hast. Und sie scheinen für dich an Bedeutung verloren zu haben. Die Mädchen sind nicht  mit dir zusammen. Sie sind nicht dein. Und trotzdem nennst du sie so. Was soll ich davon halten? Willst du mir zeigen, dass du über mich hinweg bist? Ist das so ne Art falscher Stolz, oder ist es wirklich so? Viel zu viele  Fragen. Sie lassen mich einfach nicht in Ruhe. Wärst du hier, könntest du antworten.

Samstag, 6. April 2013

I remember

Ich wünschte du könntest das hier jetzt lesen. Ich wünschte ich könnte dir erzählen, was ich fühle und wie sehr ich mich nach dir sehne. Ich wünschte ich wüsste wies dir geht. 
Ich lese alte Nachrichten durch, schaue Bilder an, versuche mich an deinen Duft zu erinnern, an die Momente, die wir hatten und ich schreibe sie auf. Wort für Wort, versuche mich an jedes Detail zu erinnern. Aber an den Rändern verblasst schon alles.. Ich habe Angst, dass bald nichts mehr da sein wird. 
So oft reisse ich mir meine Wunden selbst wieder auf, weine mich nachts in den Schlaf und in gewisser Weise tut es gut. Ich dachte erst ich mache es, weil ich mich nach den Schmerzen sehne, damit ich weiss, dass ich nicht aus Stein bin, aber nein. Ich tue es, damit ich nicht vergesse. Und doch wird alles immer blasser. 
Und irgendwann wird da nichts mehr sein. Nur noch eine schwarze Leere. Nur noch eine wage Erinnerung, wer du warst. Wer ich war. Wer wir waren.